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Die ROBBE SPIDER war mein erstes Rennboot. Obwohl sie schon nicht mehr im Programm war, konnte mir ein Händler das Boot besorgen. Es folgte der Zusammenbau, der mit Hilfe und Ratschlägen meines Kollegen, relativ gut von statten ging. Da das Modell aus ABS-Kunststoff ist, habe ich es, wie mir geraten wurde, es mit Aceton  zusammen “geklebt” (eigentlich ist es ein Verschmelzen). Jedoch musste ich hier feststellen, das der Umgang mit diesem Zeug auch ein wenig Gefühl braucht, denn im Cockpitbereich ist das Material aufgrund von zuviel Lösungsmittel eingebeult. Es wurde aber fertig und sollte auch noch lackiert werden. Ich besorgte mir also K2 Kunststoff-Haftvermittler und die dazu gehörige Farbe. Da mein Kollege, mit dieser Farbe, alle seine Boote einwandfrei lackiert hatte, konnte ich Ihm nur glauben. Ich habe das Boot nach meinen Vorstellungen lackiert und es sah auch ganz gut aus. Nun kamen alle erforderlichen Komponenten rein. Diese bestanden aus zwei 7- zelligen Akkupacks, einen Graupner Speed700BB neodym, einem Standard Hitec - Servo einigen Kleinteilen für die Kühlung und einem Selbstbauregler (wieder von meinem Kollegen). Der erste Test konnte kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um dem Ganzen natürlich die nötige Energie zukommen zu lassen, kaufte ich mir ein Graupner Ultra Duo plus 2 ( Sehr gutes Teil - wird wohl in naher Zukunft noch bei der Firma Schulz (www.schulze-elektronik-gmbh.com) aufgerüstet ). Zum Steuern kommt eine Hitec Focus 6 zum Einsatz.
Das Boot ging zu Wasser und ich war schon etwas entsetzt. Da ich vorher noch nichts mit Rennbooten zu tun hatte, wurden mir die Knie weich. Das Ding ging vielleicht ab. Es folgten einige Fahrten, die sehr viel Spass machten. Bis auf eines: der Lack. Ich weiß nicht wieso, wahrscheinlich habe ich etwas falsch gemacht, aber der Lack ist so spröde, das er überall absplittern will.
Was folgte war eine Bootspause, um die, wie schon auf der Seite davor, beschriebenen Erfahrungen in Sachen Luft (oder mehr Erde) zu machen.
Im Frühjahr diesen Jahres (2002) wurde die Spider reaktiviert. Und sie lief auch diesmal wieder hervorragend. Leider musst ich nach der Fahrt feststellen, das der Bootskörper im Bereich der Schwimmer-Rumpfverbindung anfing einzureißen. Dies wurde nach jedem mal schlimmer und auch die Klebeversuche brachten nicht viel. Da Frank (mein Kollege) auch mal ein solcher Bootstyp der Firma Robbe gefahren hat, konnte er mir berichten, das er dieses Phänomen auch hatte und führte es schließlich auf die hohe Belastung und konstruktiver Mängel zurück. Somit ist die Ära Spider wohl gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

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