Die Anfänge des Modellbaus reichen bei mir schon ein ganze Zeit zurück.

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 

Der ” Golf 1” ist so von Ende der 70er. Es war mein erstes ferngesteuertes Modell. Die Lackierung ist nicht original, aber nach all den Jahre ist der Wagen immer noch lauffähig!
Danach bekam ich einen ferngesteuerten Truck, der naturgemäß nicht besonders schnell fuhr. Es folgte ein Carrera Struco Modell. Dieser Jeep lief, dafür das es ein Fertigmodell war, schon recht beachtlich. Aber den wesentliche Vorteil erfuhr ich, nachdem ich Ihn genau seziert hatte (mussten alle meine Spielsachen erleiden); er ließ sich tunen. Man konnte bei diesem Modell den 240er Antriebsmotor gegen einen 360er austauschen.
Dann wurde es ein wenig professioneller. Ich bekam zum Geburtstag eine Fernsteuerung von Carrera. Diese war, wie eine “Richtige”,  mit Empfänger, Servos und Batteriebox ausgestattet. Wieder eine Besonderheit: Es war ein 4-Kanal Empfänger. Also lag es nahe, das die Steuerung wohl nicht ganz ausgebaut war. Mit einem Bekannten wurde dies ergründet und letztendlich auch voll ausgebaut. Das passende Auto fand ich im Schaufenster eines Spielzeugladens; ein Graupner Porsche 911 Turbo. Es wurde alles zusammen gebaut und ausprobiert. Für damalige Verhältnisse war es der reine Wahnsinn mit einem Elektroauto so schnell zu fahren. Es wurden noch einige Tuningmaßnahmen ergriffen, die sich auf den Tausch der damals üblichen Moosgummireifen und des Antriebsmotors beschränkten. Der Motor, original ein 540er, wurde gegen das Topmodell 540 Black Race ausgetauscht. Das Ding fuhr nun so schnell, da ich es kurzerhand gegen die Bordsteinkante fuhr. Folge: das Chassis war zerstört. Es folgten der Wiederaufbau und viel Spaß mit dem “ Rennauto”.
Das nächste Modell, nachdem einige Zeit gar nichts in Sachen Modellbau lief, war wieder ein Angebot. Es war der Auslaufartikel von Tamiya, der Subaru Brat. Auch dieses Modell fuhr ich “ Just for Fun”. Er hat sehr viel mitgemacht, ist schon arg gebeutelt, fährt aber immer noch. Versuche Ersatzteile zu bekommen, wo Tamiya sehr hilfreich war und alles durchsucht hat, sind fehlgeschlagen.

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 

Danach wurde es sehr still und das Thema Modellbau eine lange Zeit vergessen. Erst als ein Arbeitskollege über sein Hobby berichtete, fand ich wieder gefallen daran. Jedoch hat sich die Fortbewegungsart geändert. Der Schiffsmodellbau hat mich schon immer interessiert. Dabei stehen aber die wirklich schnellen Modelle im Vordergrund. Ich habe vor, auch mal ein Segelschiff zu bauen, die Pläne gibt es auch schon, doch ist die Jagd nach Geschwindigkeit sehr viel spannender. Die zwischenzeitlichen Allüren, in die Luft zu gehen (natürlich fangen wir das Schwerste an: Helifliegen) musste ich schnell wieder aufgeben. Ich habe feststellen müssen, das es dazu mehr braucht, als sich ein Modell zu kaufen. Man muss es richtig lernen. Das heißt aber auch Zeit dafür zu investieren. Mittlerweile hab ich es geschafft und kann Hubschrauber fliegen.

 

 

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