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LMH110  -Mein Einstieg in die Königsklasse des Modellbau!-
Es war so um die Jahrtausendwende. Da hatte ich meine Faszination an Helikoptern gefunden. Und da wir ja so gut mit `ner Funke umgehen können hamma uns mal eben einen Hubi, eine Hornet von MS-Composit gekauft. Tja, mußte ich unter Lehrgeld verbuchen.
So, einige Jahre später, also im Juni `06 hab ich mich dann in den zweiten Versuch gestürzt. Doch diesmal sollte alles anders werden. Ich hatte mich nun im Vorfeld in diversen Foren, aber hauptsächlich im RC-Line informiert und darüber diskutiert, welcher Heli nun “der Richtige” wäre. Meine Wahl fiel dann auf den drehzahlgesteuerten LMH .d.h. er steuert den Auftrieb über die Veränderung der Drehzahl und entsprechend profilierten Rotorblättern. Über das Forum wurde mir dann auch ein 110er für 300€ bestehend aus einen LMH110 mit orig. Holzchassis, einen brushless Motor Lehner 1515/15, einen Schulze future-20Le Steller, HS81MG Servos, einen einfachen Multiplex Piezo Gyro PK3 und einige Ersatzteile.  Der LMH ist ein drehzahlgesteuerter Helikopter.

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 

                                    

 

 

 

 

 

Ja, da war er nun. Alles was ich zu tun hatte, war eigentlich den Empfänger zu montieren und entsprechend zu verdrahten. Aus der Erfahrung mit dem ersten Heliversuch wußte ich, das der Kreisel nicht so toll ist und schaute mich auch hier wieder im Forum um. Man war zwar der Meinung, das der Beste ein Robbe Futaba GY401 sei, mir war dieser aber mit 139€ für den Anfang zu teuer. Ich bekam einen Robbe 3D sehr günstig angeboten, den ich dann auch verbaut habe. Akkus hab ich von meinen Autos bzw. Booten und so wurden mal welche geladen, in den Heli gesteckt und im Garten mal versucht. Ups, geht nicht! Hilferuf im Forum gestartet, wo sich auch prompt Jens Glamann gefunden hat, der mir seine Hilfe angeboten hat und auch noch zufällig aus der Gegend kommt. Also verabredeten wir uns. Da Jens selber mit dem LMH das fliegen erlernt hatte, konnte er mir auch sofort weiter helfen; er bemerkte direkt beim ersten Rotordrehen, daß das Heckservo falsch herum arbeitete. Außerdem funktionierte der Kreisel nicht richtig. Als alles behoben war, hob der Heli doch tatsächlich vom Boden ab, bis das Heckservo abrupt den Dienst versagte. Aber egal, der Anfang war getan. Neues Servo wurde die Woche geholt und eingebaut. Dann ging es jeden Tag in den Garten zum Schweben üben. Und es ging auch jedes mal ein klein wenig besser, wenn gleich der Heli seine sagenumwogenen Nehmerqualitäten unter Beweis stellen mußte. Es ist wirklich der Hit, was das Ding ab kann. Ob in den Baum rein, gegen Türen, Betonblumenkübel oder einfach nur in den Rasen, er hält richtig was aus, nahezu unzerstörbar. Aber eben nur nahezu; bis heute sind folgende Teile kaputt gegangen: Ein Rotorkopfzentralstück, ein Kufenbügel, ein Rotorblatt, ein Holzchassis und ein Heckrohr, wobei das Rohr schon vom Vorbesitzer maltretiert wurde. Apropo Heckrohr; hier hat es sich bewährt eine Holzleiste an der rechten Seite zu montieren, um dieses vor Einschläge der Rotorblätter zu schützen. Das Chassis zerbrach bei einem Absturz aus 10-15m Höhe auf ein Feld, wo ich die Lage des Helis nicht mehr richtig erkennen konnte, da ich zu diesem Zeitpunkt noch ohne Haube geflogen bin. Seit dem fliege ich immer mit Haube, außer bei mir im Garten, im absoluten Nahbereich. Das Rotorblatt zerbrach beim Kontakt mit einer Türe. Aber ansonsten hält das Ding echt was aus. Was mir nicht gefiel war der Kreisel. Der funktioniert nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte, wobei ich aus heutiger Sicht sagen muß, das dieser nur falsch angebracht war. Doch aus der Empfehlung raus kaufte ich mir dann doch den GY401 und seit dem ging es flugtechnisch extrem nach vorne, da einem Anfänger durch diesen Spitzenkreisel doch extrem viel Arbeit abgenommen wird.  Und so bin ich nach ca. 5 Monaten Training in der Lage den Helikopter relativ sicher zu steuern, angefangen vom schweben, achten fliegen, Rundflüge, Nasenschweben und Piuretten. Helifliegen macht ja soo viel Spaß und ich möchte jedem, der damit anfangen möchte, diesen Heli ans Herz legen, denn damit fliegt man mehr als man bastelt. Sicherlich ist er kein Sonderangebot und erscheint am Anfang sehr teuer aber es zahlt sich im Endeffekt  doch aus, da sehr wenig Ersatzteile gebraucht werden.

 

 

 

 

 

                   

 

 

 

 

 


Was ich sonst noch zu sagen habe ist, das der Heli so Original sehr, sehr gut fliegt und eigentlich keiner Tuning-Teilen bedarf, auch wenn es anderslautenden Stimmen gibt.

 

 

 

 

 

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